Top-Reiseziele in Spanien: Städte, Küste und Kultur

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Geschrieben von Isabella Torres
14. Juli 2026 7x-Minuten Lesezeit

Bei der Wahl der besten Reiseziele in Spanien geht es weniger darum, die eine perfekte Stadt zu finden, sondern vielmehr darum, das Land an die Art von Reise anzupassen, die Sie sich wirklich wünschen. Spanien kann sich in Madrid prachtvoll und urban anfühlen, in Barcelona kreativ und küstennah, in Granada entspannt und maurisch geprägt, in Sevilla festlich und auf den Inseln erfrischend leicht.

Für einen ersten Besuch ist die klügste Reiseroute meist eine Kombination aus zwei Großstädten und einer entschleunigten Region. So erleben Sie Museen, Kulinarik, Architektur, Strände und kleinere Viertel, ohne Ihren gesamten Urlaub in Bahnhöfen zu verbringen.

Dieser Reiseführer konzentriert sich auf Orte, die lohnenswert und praktisch miteinander zu kombinieren sind und sich so stark voneinander unterscheiden, dass sie die Reise wert sind. Nutzen Sie ihn, um eine Spanien-Reise zu planen, die abwechslungsreich ist, anstatt gehetzt zu wirken.

Die besten Reiseziele in Spanien: Titelbild zu Städten, Küste und Kultur

Wie Sie Ihr Reiseziel in Spanien auswählen

Spanien belohnt Reisende, die ihre Reise nach Regionen planen und nicht nach einer bloßen Checkliste. Auf einer Karte wirken die Distanzen überschaubar, doch das Erlebnis unterscheidet sich grundlegend, wenn man zwischen Katalonien, Zentralspanien, Andalusien, dem Baskenland, Galicien und den Inseln reist.

Spanien Routenplanungskarte mit Madrid Barcelona Sevilla Granada Valencia und Bilbao

Ein hilfreicher erster Schritt ist die Entscheidung, ob Ihre Reise kulturell geprägt, auf Strandurlaub ausgerichtet, kulinarisch orientiert oder ausgewogen sein soll. Die folgende Tabelle vereinfacht die wichtigsten Entscheidungen, bevor Sie mit der Hotelbuchung beginnen.

Reisestil

Bester Ausgangspunkt

Warum es funktioniert

Highlights für Erstbesucher

Madrid, Barcelona, Sevilla

Hervorragende Verkehrsanbindungen, berühmte Sehenswürdigkeiten, bedeutende Museen und eine abwechslungsreiche kulinarische Szene.

Architektur und Geschichte

Barcelona, Granada, Córdoba, Toledo

Gaudi, maurische Paläste, mittelalterliche Gassen, Kathedralen und gut zu Fuß erkundbare Altstädte.

Genuss und Küstenurlaub

San Sebastián, Valencia, Mallorca

Pintxos, Reisgerichte, Meeresfrüchte, Strände und entspanntes Erkunden der Viertel.

Planungstipp: Wählen Sie für 7 bis 10 Tage maximal drei Standorte. Planen Sie bei einer zweiwöchigen Reise einen entspannteren Stopp an der Küste oder auf einer Insel ein, damit die Reise nicht zu einer reinen Abfolge von Hotelwechseln wird.

Die besten Städte für eine erste Spanienreise

Die klassischen Städte sind aus gutem Grund Klassiker: Sie bieten Spaniens bekannteste Kunst, Architektur, Nachtleben und Kulinarik an Orten, die leicht zu erkunden sind. Diese Stationen eignen sich für Reisende, die eine sichere erste Reiseroute suchen, die genügend Spielraum lässt, falls sich das Wetter, das Energielevel oder der Zeitplan ändern.

Barcelona Skyline und mediterranes Licht für eine erste Spanien-Reiseroute

1. Barcelona

Barcelona ist oft der einfachste Einstiegspunkt für Reisende, die Architektur, Strand, Lebensmittelmärkte und lebendige Viertel in einer Stadt vereinen möchten. Die Stadt ist berühmt für die Wahrzeichen von Gaudi, aber ihre wahre Stärke liegt darin, wie schnell man von einer gotischen Gasse zu einem Aussichtspunkt und dann hinunter zum Meer gelangen kann.

Am besten geeignet für: Erstbesucher, Designliebhaber, Feinschmecker auf Märkten und Reisende, die das Stadtleben mit einer Küstennote verbinden möchten.

Reisetipp: Buchen Sie wichtige Attraktionen im Voraus und gruppieren Sie Sehenswürdigkeiten nach Stadtteilen. Die Sagrada Familia, die Häuser im Eixample, der Park Güell, das Gotische Viertel und Barceloneta lassen sich besser in Clustern genießen als durch Zickzack-Fahrten quer durch die Stadt.

2. Madrid

Madrid wirkt auf den ersten Blick weniger wie ein Postkartenmotiv als Barcelona, ist aber einer der lohnendsten Ausgangspunkte für Städtereisen in Spanien. Es bietet erstklassige Museen, riesige Parks, späte Abendessen, prächtige Plätze und hervorragende Zugverbindungen nach Toledo, Segovia, Cordoba, Sevilla und Valencia.

Beste Zeit zum Erkunden: Vormittags für Museen und den Retiro-Park, am späten Nachmittag für Viertel wie La Latina oder Malasana und abends für Tapas-Touren durch das alte Madrid.

Madrid Plaza und Museumsviertel Reiseatmosphäre

3. Sevilla

Sevilla wirkt auf viele Reisende besonders authentisch spanisch: Orangenbäume, geflieste Innenhöfe, Flamenco-Lokale, Spaziergänge am Fluss, historische Paläste und lange, warme Abende. Es ist eine ausgezeichnete Wahl, wenn Sie Atmosphäre, Farbe und gemütliches Schlendern durch die Viertel einem straffen Großstadtplan vorziehen.

Häufiger Fehler: Ein Besuch im Hochsommer, ohne den eigenen Rhythmus anzupassen. Planen Sie in den heißen Monaten Besichtigungen für den frühen Morgen ein, gönnen Sie sich eine lange Mittagspause im Kühlen und erkunden Sie die Stadt erst wieder am Abend.

4. Granada

Granada ist zwar kleiner als Madrid oder Barcelona, kann aber zum unvergesslichsten Halt Ihrer Spanienreise werden, da die Alhambra, die Ausblicke auf den Albaicin und die Bergkulisse eine Kulisse schaffen, die einzigartig im Land ist. Es ist ideal für Reisende, die Geschichte, Panoramablicke und überschaubare Strecken zu Fuß mögen.

Buchungshinweis: Bei der Alhambra ist Planung das A und O. Reservieren Sie Ihren Eintritt über die Besucherinformation der Alhambra, bevor Sie den Rest Ihres Tages in Granada planen, da die Zeitfenster Ihren Zeitplan maßgeblich bestimmen.

5. Valencia

Valencia ist eine kluge Alternative oder Ergänzung, wenn Sie Strände, gutes Essen, futuristische Architektur und ein entspannteres Tempo suchen. Es ist die Heimat der berühmtesten Paella-Tradition, eignet sich aber auch hervorragend für Radtouren, Familienreisen und für Reisende, die weniger Trubel als in Barcelona bevorzugen.

Wie lange bleiben: Zwei Nächte reichen aus, um die Altstadt, die Stadt der Künste und Wissenschaften, den Markt und ein Essen am Strand zu genießen. Mit drei Nächten lässt es sich in der Stadt entspannter leben.

Südspanien: Paläste, Flamenco und historische Altstädte

Andalusien ist der Ort, an dem viele Reisende genau das Spanien finden, das sie sich erträumt haben: gekachelte Innenhöfe, weiße Dörfer, späte Abendessen, Gitarrenklänge, maurische Architektur und ein intensives Sommerlicht. Zudem ist dies eine Region, in der das Tempo zählt, denn viele Städte bieten mehr als nur schnelle Fotostopps – sie verlangen nach gemütlichen Abenden.

Sevilla und Granada Architektur in Andalusien mit Innenhöfen und Palastdetails

6. Córdoba

Córdoba ist kompakt genug für einen Tagesausflug, aber auch lohnenswert für eine Übernachtung. Das alte jüdische Viertel, blumengeschmückte Patios und die Mezquita-Catedral bilden einen dichten historischen Kern, der sich deutlich von Sevilla und Granada unterscheidet.

Besuchstipp: Kommen Sie früh, besonders wenn Sie nur für einen Tag bleiben und in den warmen Monaten reisen. Das historische Zentrum erlebt man am besten vor dem Ansturm der Menschenmassen und der Mittagshitze.

7. Málaga

Málaga ist weit mehr als nur ein Zugang zum Strand. Die Altstadt, die Museen, der Blick von den Hügeln, die Meeresfrüchte und die hervorragende Anbindung an den Flughafen machen die Stadt zu einem idealen Ausgangspunkt im Süden – besonders für Reisende, die Kultur erleben möchten, ohne auf das Meer zu verzichten.

  • Gut für Familien: Strände, Fußgängerzonen und ein unkompliziertes gastronomisches Angebot erleichtern die Logistik.

  • Gut für Wiederholungsbesucher: Nutzen Sie Málaga für entspannte Tage an der Costa del Sol oder für Ausflüge in kleinere Städte in der Umgebung.

8. Ronda und die Weißen Dörfer

Die spektakuläre Schlucht von Ronda und die umliegenden Weißen Dörfer bilden einen ländlichen Kontrapunkt zu den großen Städten Andalusiens. Am besten erkundet man diese mit dem Mietwagen oder im Rahmen eines geführten Tagesausflugs, da die öffentlichen Verkehrsmittel wenig flexibel sind, wenn man mehrere Dörfer an einem Tag besuchen möchte.

Reisetipp: Überladen Sie Ihre Route durch die Weißen Dörfer nicht. Wählen Sie zwei oder drei Ziele aus und planen Sie genügend Zeit für Aussichtspunkte, ein Mittagessen und die Fahrt über die schmalen Straßen ein.

Küsten und Inseln, die einen Besuch wert sind

Die Strände in Spanien bieten nicht alle die gleiche Erfahrung. Das Mittelmeer fühlt sich anders an als der Norden am Atlantik, und die Balearen sind nicht mit den Kanarischen Inseln vergleichbar. Treffen Sie Ihre Wahl basierend auf der Reisezeit, der Flugverbindung und danach, wie viel Sightseeing Sie zwischen den Schwimmgängen einplanen möchten.

Mittelmeerküste Spaniens mit Buchten, Inseln und Valencia Reisestimmung

9. Mallorca

Mallorca ist eines der besten Reiseziele Spaniens, wenn Sie auf einer Inselreise Buchten, Bergstraßen, Dörfer und elegante Küstenorte erleben möchten. Palma bietet sich als Ausgangspunkt in der Stadt an, während das Tramuntana-Gebirge und die Strände im Norden Reisende belohnen, die sich einen Mietwagen nehmen.

Geeignet für: Paare, Familien, Wanderer, Strandliebhaber und Reisende, die eine kultivierte Insel suchen, ohne dabei nur auf das Nachtleben angewiesen zu sein.

10. Costa Brava

Die Costa Brava lässt sich hervorragend mit Barcelona verbinden, da sie felsige Buchten, mittelalterliche Orte, Küstenwanderwege und Meeresfrüchte bietet, ohne dass ein weiterer Flug nötig ist. Sie eignet sich am besten für Reisende, die eine malerische Ergänzung suchen und nicht eine ganze Woche nur im Strandresort verbringen möchten.

Beste Vorgehensweise: Bleiben Sie für zwei oder drei Nächte in einem Küstenort, anstatt zu versuchen, die gesamte Küste an einem einzigen Tag abzufahren.

11. Kanarische Inseln

Die Kanarischen Inseln sind ideal, wenn Sie während Ihrer Spanienreise wärmeres Wetter suchen, als es die Strandsaison auf dem Festland bietet. Teneriffa und Gran Canaria sprechen ein breites Publikum an, während Lanzarote besonders für seine Vulkanlandschaften und designorientierte Kulisse bekannt ist.

  • Wählen Sie Teneriffa: für abwechslungsreiche Landschaften, Wandermöglichkeiten, Strände und zahlreiche Resort-Optionen.

  • Wählen Sie Lanzarote: für vulkanische Landschaften, flache Architektur und ein ruhigeres visuelles Erscheinungsbild.

  • Wählen Sie Gran Canaria: für Strände, Ortschaften, Bergstraßen und ein breites Angebot an Unterkünften.

Nordspanien für Feinschmecker, grüne Landschaften und weniger Touristen

Nordspanien ist kühler, grüner und für Erstbesucher oft noch ein Geheimtipp. Es ist eine hervorragende Wahl, wenn Sie Wert auf gutes Essen, Küstenwanderungen, moderne Architektur und Städte legen, die lebendig sind, ohne überlaufen zu wirken.

Küste Nordspaniens mit Bilbao San Sebastian Landschaft und Pintxos-Kultur

12. San Sebastian

San Sebastian ist eine Stadt für Genießer mit einer wunderschönen Bucht, einer fußgängerfreundlichen Altstadt und einer Pintxos-Kultur, bei der das Abendessen eher zu einer entspannten Genusstour als zu einer festen Reservierung wird. Es ist zwar teurer als viele andere spanische Städte, doch die Qualität der Gastronomie ist einer der Hauptgründe für einen Besuch.

Highlights: Pintxos-Bars in der Altstadt, der Strand La Concha, der Ausblick vom Monte Igueldo und ein entspanntes Mittagessen am Wasser.

13. Bilbao

Bilbao ist ideal für Reisende, die modernes Design und Spaziergänge am Flussufer schätzen – eine Stadt, die sich stark gewandelt hat, ohne ihre baskische Identität zu verlieren. Sie ist zudem ein praktischer Ausgangspunkt, um kulinarische Entdeckungen, Museumsbesuche und Ausflüge an die Küste zu verbinden.

Empfehlung: Planen Sie zwei Nächte in Bilbao und zwei in San Sebastian ein, wenn Nordspanien Ihr Hauptziel ist. Wenn Sie wenig Zeit haben, entscheiden Sie je nachdem, ob Sie Museen oder Kulinarik priorisieren.

14. Santiago de Compostela

Santiago de Compostela besitzt eine unvergleichliche Atmosphäre, besonders wenn die Pilger nach ihrer Wanderung auf dem Camino den Platz vor der Kathedrale erreichen. Auch wenn Sie nicht selbst wandern: Die Altstadt, die galicische Küche, das Flair der regnerisch-historischen Stadt und das besondere Ankunftsgefühl unterscheiden diesen Ort deutlich von den sonnigen Stadtbildern, die man sonst oft mit Spanien verbindet.

  • Probieren Sie: Galicische Meeresfrüchte, Oktopus, lokale Käsesorten und einen gemütlichen Spaziergang durch die Altstadt.

  • Einpacken: Leichte Regenkleidung, auch außerhalb des Winters, da das Wetter im Nordwesten schnell umschlagen kann.

Kulinarik und Stadtviertel, die Ihre Reise prägen

Das Essen kann darüber entscheiden, welche Route durch Spanien sich für Sie richtig anfühlt. Tapas in Andalusien, Pintxos im Baskenland, Meeresfrüchte in Galicien, Reisgerichte in Valencia und das Schlendern über die Märkte in Barcelona sind weit mehr als nur Optionen für eine Mahlzeit; sie sind unterschiedliche Arten, den Alltag vor Ort zu erleben.

Spanische Tapas, Paella, Pintxos und ein Esstisch in der Nachbarschaft

1. Passen Sie Ihre Mahlzeiten an die Region an

Erwarten Sie nicht überall das gleiche Essen. Paella ist rund um Valencia am besten, die Pintxos-Kultur gehört fest zum Baskenland und Andalusien ist hervorragend für Tapas-Touren geeignet, die sich bis spät in den Abend hinziehen.

Bestell-Tipp: Wenn ein Restaurant in der Nähe einer großen Sehenswürdigkeit mit einer riesigen Fotokarte wirbt, auf der jedes erdenkliche spanische Gericht abgebildet ist, gehen Sie lieber ein Stück weiter in die Seitenstraßen.

2. Nutzen Sie Märkte, aber machen Sie sie nicht zu Ihrem einzigen Essensplan

Märkte sind ideal für Snacks, frische Produkte, kleine Mahlzeiten für zwischendurch und um ein Gefühl für regionale Zutaten zu bekommen. Sie sind jedoch weniger geeignet, wenn Sie entspannt sitzen möchten oder den lokalen Rhythmus beim Abendessen erleben wollen.

  • Am besten geeignet für: Frühstück, Picknick-Zutaten, Meeresfrüchte, Wurst- und Schinkenspezialitäten, Obst und zwanglose Verkostungen.

  • Vermeiden Sie: Die berühmtesten Märkte während der Mittags-Stoßzeit zu besuchen, wenn Sie Menschenmengen meiden möchten.

Praktische Tipps für die Planung einer Route durch Spanien

Eine gute Spanien-Route sollte ein Gleichgewicht zwischen Schnelligkeit und möglichst wenig Aufwand finden. Zwischen vielen Großstädten sind Züge eine ausgezeichnete Wahl, doch nicht jeder Küstenort, jede Insel oder jede ländliche Region lässt sich nahtlos in einen Bahnreiseplan integrieren.

Spanischer Bahnsteig mit Gepäck, Smartphone-Karte und Reisedatenplanung

1. Nutzen Sie Züge für Verbindungen zwischen Großstädten

Mit Hochgeschwindigkeits- und Fernzügen lassen sich Madrid, Barcelona, Valencia, Cordoba, Sevilla und Malaga oft bequemer verbinden als mit dem Auto. Prüfen Sie aktuelle Strecken und Bahnhofdetails, bevor Sie Hotels buchen, da die Lage der Bahnhöfe und die Reisezeiten bei der Wahl Ihres Ausgangspunkts eine wichtige Rolle spielen können.

Routen-Tipp: Madrid ist der einfachste Knotenpunkt für viele Verbindungen ins Landesinnere und nach Andalusien. Barcelona ist die bessere Wahl, wenn Ihre Reise eher Richtung Katalonien, Costa Brava oder Mittelmeerküste geht.

2. Sorgen Sie vor Ihrer Ankunft für mobile Daten

Reisen in Spanien erfordern den Zugriff auf Live-Zugverbindungen, Ticket-QR-Codes, Übersetzungs-Apps, Karten, Restaurantbewertungen und Nachrichten zu Unterkünften. Die Einrichtung einer Reise-eSIM schon vor der Ankunft ist deutlich stressfreier, als nach einem langen Flug nach einem Mobilfunkgeschäft suchen zu müssen. Eine iroamly Reise-eSIM ist dabei eine praktische Lösung für die ersten Stunden.

Nutzungstipp: Laden Sie sicherheitshalber Offline-Karten für Ihren ersten Zielort herunter. So haben Sie ein Backup, falls der Akku Ihres Handys leer wird oder der Empfang am Bahnhof zu schwach ist.

3. Vermeiden Sie zu viele Tagesausflüge

Spanien bietet verlockende Ausflugsziele, doch bei zu vielen wirkt Ihre Basisstadt schnell nur noch wie eine Hoteladresse und nicht mehr wie ein Ort, den Sie wirklich erlebt haben. Wählen Sie Ausflüge, die einen guten Kontrast bieten: zum Beispiel Toledo von Madrid aus, Montserrat von Barcelona aus, Cordoba von Sevilla aus oder einen Küstenort von San Sebastian aus.

  • Reise-Typ "schnell": Ein Tagesausflug auf zwei volle Tage in der Stadt ist gut machbar.

  • Reise-Typ "gemütlich": Wählen Sie einen Tagesausflug pro Standort und planen Sie genug Zeit für spontane Erkundungen in der Umgebung ein.

Beispielrouten nach Reiselänge

Diese Routen sind nicht die einzige Möglichkeit, Spanien zu bereisen, aber sie zeigen, wie man den häufigsten Fehler vermeidet: so viele berühmte Städte hinzuzufügen, bis man den ganzen Tag nur noch mit Reisen verbringt.

Spanien Reiseroute Pack-Szene mit Inseln historischen Städten und Postkarten von Bergen

1. Sieben Tage: Madrid, Sevilla, Granada

Diese Route ist hervorragend für Museen, Paläste, Tapas und andalusische Atmosphäre geeignet. Sie lässt Barcelona aus, was sich auf dem Papier vielleicht seltsam anfühlt, aber die Route ist geografisch schlüssig und erspart es einem, das gesamte Land durchqueren zu müssen.

Zeitplan: Zwei Nächte in Madrid, drei in Sevilla, zwei in Granada. Cordoba sollten Sie nur dann einplanen, wenn Sie gerne einen etwas volleren Reisetag in Kauf nehmen.

2. Zehn Tage: Barcelona, Madrid, Sevilla

Dies ist die ausgewogene Route für Erstbesucher: Barcelona für Architektur und Meer, Madrid für Museen und Tagesausflüge und Sevilla für den südländischen Charakter. Sie ist so beliebt, weil jede Stadt sich deutlich von der vorherigen unterscheidet.

Beste Reihenfolge: Beginnen Sie je nach Flugverbindung in Barcelona oder Madrid und nutzen Sie für den Rest die Bahn. Vermeiden Sie es, Valencia hinzuzufügen, es sei denn, Sie können Ihren Aufenthalt auf 12 Tage verlängern.

3. Zwei Wochen: Barcelona, Madrid, Andalusien, Küste

Mit zwei Wochen Zeit öffnet sich Spanien richtig. Je nach Jahreszeit und Interesse können Sie Valencia, Malaga, Mallorca oder das Baskenland hinzufügen.

Zusätzlicher Stopp

Hinzufügen, wenn

Auslassen, wenn

Valencia

Sie Strände, Reisgerichte, Radfahren und ein entspannteres Stadttempo suchen.

Sie bereits Barcelona besuchen und nur begrenzt Zeit haben.

Mallorca

Sie Buchten, Dörfer, tolle Fahrtrouten und Insel-Landschaften mögen.

Sie keinen zusätzlichen Flug oder keine Fähre wünschen.

Baskenland

Sie gutes Essen, eine grüne Küste und ein kühleres nördliches Flair schätzen.

Ihre Route bereits vollständig auf Andalusien ausgerichtet ist.

Entscheidungsregel: Fügen Sie eine Region nur hinzu, wenn sie das Reiseerlebnis wirklich bereichert. Wenn es nur den gleichen Rhythmus aus Stadtbesichtigungen und Museen wiederholt, bleiben Sie lieber länger an Ihrem bisherigen Standort.

FAQ

1. Wie viele Orte sollte ich in einer Woche in Spanien besuchen?

Zwei oder drei Standorte sind für eine Woche ausreichend. Madrid zusammen mit Sevilla und Granada ergibt eine starke Kulturroute, während Barcelona kombiniert mit Valencia oder der Costa Brava besser für einen mediterranen Schwerpunkt geeignet ist.

2. Ist Barcelona oder Madrid besser für eine erste Reise?

Wählen Sie Barcelona, wenn Architektur, Märkte, Strände und das Erkunden von Stadtvierteln für Sie Priorität haben. Wählen Sie Madrid, wenn Museen, zentrale Zugverbindungen, das Nachtleben und Tagesausflüge für Sie wichtiger sind.

3. Was ist die schönste Region in Spanien?

Das hängt von Ihrer Definition von Schönheit ab. Andalusien ist dramatisch und geschichtsträchtig, das Baskenland ist grün und küstennah, Mallorca ist stilvoll und malerisch, und Galicien bietet eine ruhigere Atmosphäre geprägt von Stein und Meer.

4. Brauche ich ein Auto in Spanien?

Für größere Städte benötigen Sie kein Auto. Ein Mietwagen ist hilfreich für die „weißen Dörfer“, ländliche Küstenabschnitte, Bergregionen und die Erkundung von Inseln, in Großstädten ist er jedoch meist eher eine Belastung.

5. Was sollte ich bei der Planung einer Spanienreise vermeiden?

Vermeiden Sie es, zu oft die Basis zu wechseln, die Sommerhitze im Süden Spaniens zu unterschätzen, wichtige Sehenswürdigkeiten zu spät zu buchen und anzunehmen, dass jede Region das gleiche Essen, Klima oder den gleichen Tagesrhythmus hat.

6. Welche Route in Spanien ist am besten für Feinschmecker?

San Sebastian und Bilbao sind exzellent für Pintxos, Valencia für Reisgerichte, Galicien für Meeresfrüchte und Andalusien für die Tapas-Kultur. Bei einer kulinarischen Reise sollten die Regionen Vorrang vor berühmten Sehenswürdigkeiten haben.

Abschließende Gedanken

Gepackter Koffer und Postkarten für die Planung einer Spanienreise

Die besten Reiseziele in Spanien hängen ganz davon ab, wie viel Kontrast Sie sich wünschen. Madrid, Barcelona, Sevilla, Granada, Valencia, Mallorca, San Sebastián, Bilbao und Santiago de Compostela können – je nach Reisenden – die richtige Wahl sein.

Für eine erste Reise empfiehlt es sich, die Route überschaubar zu halten: Wählen Sie zwei Großstädte, fügen Sie eine Region hinzu, die für einen Stimmungswechsel sorgt, und planen Sie genügend Zeit für kulinarische Genüsse, Spaziergänge und spontane Abende ein. Spanien ist ein lohnenderes Erlebnis, wenn man sich auf seinen täglichen Rhythmus einlässt.

Wenn Sie bei Ihrer Planung Geografie, Jahreszeit und Reisestil berücksichtigen, anstatt sich nur an berühmten Namen zu orientieren, wird Ihre Spanien-Reiseroute bereichernder, entspannter und vor Ort wesentlich angenehmer zu genießen sein.